Rathaus-Koalition: Eine gute Lösung für @muenster.de

Die Stadtverwaltung hat eine Lösung für den Fortbestand der E-Mail-Adressen mit der Endung @muenster.de gefunden. Die Nutzenden werden die Adresse ab dem 01.08. für einen geringen monatlichen Betrag über einen deutschen Privatanbieter nutzen können. Ursprünglich sollten die Adresse aus Kostengründen abgeschaltet werden.

Digitalisierung 2 Minuten Lesezeit

Die Stadtverwaltung hat eine Lösung für den Fortbestand der E-Mail-Adressen mit der Endung @muenster.de gefunden (Zur Vorlage). Die Nutzenden werden die Adresse ab dem 01.08. für einen geringen monatlichen Betrag über einen deutschen Privatanbieter nutzen können. Ursprünglich sollten die Adresse aus Kostengründen abgeschaltet werden.

Dazu erklärt Albert Wenzel, digitalpolitischer und Fraktionssprecher der Grünen-Ratsfraktion:
„Die geplante Abschaltung der Adressen hat die Nutzerinnen und Nutzer besorgt. Betroffene haben uns zurückgemeldet, dass sie bereit sind, für eine Weiternutzung zu zahlen – auch angesichts der schwierigen städtischen Haushaltslage. Deshalb ist die gefundene Lösung ein guter Kompromiss: Die E-Mail-Adressen bestehen weiter – aber nicht auf Kosten der Steuerzahlenden.“

Und Noah Börnhorst, digitalpolitscher Sprecher der SPD-Ratsfraktion, betont:
„Die rund 10.000 Nutzerinnen und Nutzer können aufatmen. Sie können ihre gewohnte E-Mail-Adresse weiterhin wie gewohnt nutzen. Es war uns wichtig, dass die Menschen nach vielen Jahren der problemlosen Nutzung von "muenster.de" nicht zu einem Umzug auf eine neue Adresse gezwungen werden.“

Abschließend betont Sven Konopka, digitalpolitischer Sprecher der Volt-Ratsfraktion: 
„Mit der Umstellung auf einen E-Mail-Anbieter in Deutschland können die Daten der Nutzenden auf heimischen Servern bleiben. Gerade in Zeiten wie diesen ist die digitale Souveränität nicht hoch genug einzuschätzen. Deshalb sind wir froh, dass die Stadtverwaltung nach der politischen Intervention eine gute Lösung gefunden hat.“

Gemeinsame Pressemitteilung von Grüne, SPD und Volt

Weitere Beiträge

Alle Beiträge
  • Pressemitteilung

    Urteil im Untreueverfahren

    Das Schöffengericht hat heute über die Untreue zulasten der ehemaligen Volt-Ratsgruppe Münster entschieden. Angeklagt waren der ehemalige Geschäftsführer und seine Frau wegen Veruntreuung öffentlicher Mittel in fünfstelliger Höhe.

  • Pressemitteilung

    Die Volt-Fraktion zur Ratssitzung am 07.10.2026

    Kommunale Haushaltskrise - Einbruch der GFG-Schlüsselzuweisungen Mit einem gemeinsamen Änderungsantrag stellt die Koalition die Weichen für die Konsolidierung: Bis Ende April sollen Maßnahmen mit einem Entlastungspotenzial beschlossen werden. Nach welchen Kriterien priorisiert wird, legt die Politik vorher fest. Die Entscheidungsgrundlage…