Gleichstellung als Schlüssel für die Zukunft der Stadt
Große Anerkennung für Münsters Gleichstellungspolitik: Die Stadt wurde am 9. Mai 2025 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin mit dem zweiten Platz beim Gender Award – Kommune mit Zukunft ausgezeichnet. Die Volt-Ratsgruppe gratuliert herzlich zu diesem Erfolg und sieht darin eine Bestätigung für den engagierten Weg hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.
„Münster zeigt, dass Gleichstellung mehr ist als ein Querschnittsthema – sie ist ein Fundament für soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe“, sagt Laura Stein, gleichstellungspolitische Sprecherin der Volt-Ratsgruppe. „Die Auszeichnung würdigt nicht nur Zahlen, Konzepte und Strategien – sie würdigt Mut, Haltung und gelebte Veränderung.“
Besonders hervorgehoben wurde in der Laudatio für Münster die strategische, partizipative und nachhaltige Gleichstellungsarbeit der Stadt – von Gendermonitoring über Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen bis hin zu innovativen Konzepten für LSBTIQ, Gender-Mainstreaming und geschlechtergerechte Klimapolitik*. Auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit aller städtischen Fachämter wurde als beispielgebend anerkannt.
„Gleichstellungspolitik darf nicht am Rand stehen – sie gehört ins Zentrum kommunaler Entscheidungsprozesse“, so Stein weiter. „[Die Volt-Ratsgruppe] setzt sich dafür ein, dass diese Arbeit weiter gestärkt, finanziell abgesichert und mit zivilgesellschaftlichen Stimmen verzahnt wird. Eine gerechte Stadt ist eine starke Stadt.“
Die Volt-Ratsgruppe bedankt sich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) für die Auszeichnung und gratuliert auch den Kommunen Magdeburg, Kleve und Verden zu ihren Platzierungen.